Mittwoch, 18. April 2018

@unerwünschte Werbung: #DomicilZeitung

Grrrrrrrr .....
Seit längerer Zeit findet regelmässig die Domicil Zeitung den Weg in meinen Briefkasten - unerwünschterweise. Obwohl am Kasten deutlich "keine Werbung" steht, werde ich zwangsbeglückt.

Die Domicil AG ist in den Regionen Bern, Thun und Biel tätig. Da es nebst den Domicil-Altersheimen in Bern, Thun und Biel auch noch viele andere Alterseinrichtungen gibt, kommt es für mich ganz klar unlauterem Wettbewerb gleich, wenn offenbar ein Sonderstatus vorliegt (s. unten). Die Domicil Zeitung IST Werbung - basta!

Nachdem meine telefonische Reklamation nichts brachte, formulierte ich die letzten August auch noch schriftlich. Folgendes wurde mir mitgeteilt:

Als nicht gewinnorientiertes Unternehmen, welches zu einem Teil der Stadt Bern gehört haben wir einen sozialen Auftrag. Wir bieten älteren Menschen einen sorgenfreien Wohn- und Lebensraum. Zu unserem Auftrag gehört unter anderem die Verteilung unserer Informationszeitung, welche den Kriterien offizieller Sendungen entspricht Gemeinderatsbeschluss Stadt Bern, Oktober 2013) – analog politischer Informationen, dem Anzeiger oder des EWB-Magazins z.B.
Aus diesem Grund dürfen wir die Zeitung, welche 3x-jährlich erscheint, über die Post als unadressierten Bruttoversand in die Briefkästen der Stadt Bern und Umgebung - auch in solche mit dem Kleber „Stopp – keine Werbung“ - verteilen.
Bei unadressierten Bruttoversänden ist es von Seiten der Schweizerischen Post leider nicht möglich einzelne Adressen resp. Personen vom Erhalt der Zeitung auszuschliessen. Dies haben wir mehrfach abgeklärt. Eine solche Dienstleistung könnte qualitativ nicht einwandfrei erbracht werden."

Das ist die Wischiwaschi-Politik, wie wir sie in Bern seit Jahren kennen. Wer sich darüber aufregt, kann unerwünschte Werbung kostenpflichtig retournieren, wie ich das jetzt jahrelang immer mal wieder gemacht habe. Eine weitere Möglichkeit ist, solchen Firmen eine Rezension auf Google zu verpassen.

Als Geschäftsinhaberin wandere ich beim Verteilen von Flyern stundenlang durchs Quartier, um schlussendlich 15 Flyer losgeworden zu sein. Fast jeder Briefkasten hat einen Kleber.  Pizzalieferanten z.B. stört ein "keine Werbung" nicht - als könnten sie nicht lesen!

Die Post versucht seit einiger Zeit schweizweit, die Leute zum Abnehmen der Stopp-Kleber zu motivieren, da ihr sonst ein Riesengeschäft durch die Lappen geht. So verteilte sie schon Gratisprodukte wie Bouillon etc. und versuchte kürzlich die Aktion, dass Kunden über ihren Post-Account ankreuzen könnten, welche Werbung künftig wieder in den Briefkasten gelegt werden darf.

Ich muss immer an all das viele Papier denken, das da unnötigerweise bedruckt wird und - obwohl zu 65% recykliert - was für eine riesige Belastung das für die Umwelt darstellt. Auch heute noch wird Papier zu 95% aus Holz in Form von Holzstoff, Halbzellstoff oder Zellstoff hergestellt. Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder aber Laubhölzer wie Buche, Pappel, Birke und Eukalyptus, je nachdem, wie es mit der Verfügbarkeit aussieht oder welche Eigenschaften ein Papier haben soll.

Bäume sind die Lunge der Erde …. und die wird unter anderem eingesetzt, um die Haushalte flächendeckend mit Politwerbung, Katalogen, Pizzeria-Flyern, Gratiszeitungen etc. zu versorgen? Menschenskind!

245jährige Zeder - Château Vaumarcus

Da müsste die Politik ENDLICH einmal klar aktiv werden. Leider lässt sie ihr Engagement hier ebenso vermissen, wie im Bereich "unerwünschte Werbeanrufe". Der Kunde ist und bleibt auf sich selber gestellt. Tja, eben gäng wi gäng!

Montag, 9. April 2018

#Daniele-Ganser und die gezielte Demontage eines Historikers

ohne Maulkorb
dafür mit 2 zusätzlichen Schutzengeln
Warum wird Dr. Daniele Ganser gezielt angegriffen, diffamiert und ins Abseits getrieben? Diese Frage ist doch interessant. Und Fragen stellen ist bekanntlich einer der Ansätze von Dr. Ganser. Die Antworten könnten einfacher nicht sein!

Sein Buch "Illegale Kriege" und seine Vorträge zu ebenselbem Thema, seine kritische Fragestellung zu 9/11 und der Tatsache, dass u.a. WTC7 in sekundenschnelle in sich zusammenfiel, ohne von einem Flugzeug getroffen worden zu sein; seine Aussagen dazu, was für Kriegsverbrechen begangen wurden und werden, was die Definition von Kriegsverbrechen überhaupt ist; die Offenlegung dessen, was die NATO wirklich ist ….. passt ganz offensichtlich einigen der Mächtigen dieser Welt gar nicht.

Seit 1945 begeht der Westen, allen voran das imperialistische Amerika, schwerste Verbrechen gegen das Völkerrecht und die Menschheit, und niemand wagt aufzumucken. Die Charta der Vereinten Nationen verbietet Kriege, ausser in zwei Ausnahmefällen: Selbstverteidigung oder ein Krieg mit einem Mandat des UN-Sicherheitsrates. 9/11 war ein Wendepunkt, allein dadurch, dass Amerika einen "Krieg gegen den Terrorismus" einläuten konnte und es keinen internationalen Aufschrei gab. Im Gegenteil: England, Frankreich und Deutschland stellten sich voll hinter die USA. Was seither passiert, ist Hahnebüchen. Illegale Kriege gab es jedoch bereits vor 2001: Iran 1953, Guatemala 1954, Ägypten 1956, Kuba 1961, Vietnam 1964, Nicaragua 1981, Serbien 1999, Afghanistan 2001, Irak 2003, Libyen 2011, Ukraine 2014, Jemen 2015 und natürlich der aktuelle Krieg in Syrien.

Gerade gestern wurde wieder von einem angeblichen Giftgasangriff in Syrien berichtet. Ich lese den beunruhigenden Satz: "Die USA wollen den Vorfall ebenfalls untersuchen". Man verfolge die beunruhigenden Entwicklungen in Syrien ganz genau. "Die Vereinigten Staaten bemühen sich weiterhin mit allen verfügbaren Kräften, diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die Chemiewaffen einsetzen - in Syrien und anderswo". Wie war das schon mal mit Agent Orange?

Dass auch Putin unter massivem Beschuss ist, weil er angeblich fast höchstpersönlich einen Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter begangen haben soll, ist bedenklich. Das Labor, in welchem der Kampfstoff Nowitschok hergestellt worden sei, habe man jedenfalls gefunden. Läuft hier wohl ähnlich, wie bei den angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak.

All das lässt darauf deuten, dass man jetzt doch mal Nägel mit Köpfen machen möchte in good old Europe. WW3 steht längst auf dem Plan der Schattenregierung. Die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm. Die Gierigen dieser Welt haben immer noch nicht herausgefunden, wie sie ohne Kriege ihren Hals voll genug kriegen. Auch mit Krieg gelingt ihnen das offenbar nicht, was an ihren hohen Ansprüchen liegt.

Leiden tun immer die andern. Die Flüchtlingsströme in Europa sprechen eine klare Sprache. Niemand will seine Heimat freiwillig verlassen, es sei denn, man macht ganze Landstriche unbewohnbar.

Daniele Ganser hat seinen Lehrauftrag an der Uni Basel (2016) und der Uni St. Gallen (2018) mittlerweile eingebüsst. Man liess ihn fallen, wie eine heisse Kartoffel. Eventuell hatte Roger Schawinski in diesem Punkt aktiv seine Hände mit im Spiel. Ist ja auch gut vernetzt, der Mann. So hat er mal eben schnell ein Buch über das Thema verbrochen, besser gesagt eine niveaulose Schmähschrift namens "Verschwörung".

Seien wir ehrlich: die historische Entwicklung ist es, die aus Verrätern Helden macht - und umgekehrt. Man stelle sich vor: die Widerstandskämpferin Sophie Scholl wird heute als Heldin gefeiert, ihr Leben wurde sogar verfilmt. Aus Sicht der Nazis war sie jedoch nichts anderes als eine Verräterin. Sie wurde wegen "landesverräterischer Feindesbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat und Wehrkraftzersetzung" zum Tode verurteilt. Was wäre Sophie Scholl jetzt, hätten die Nazis den Krieg gewonnen? Auch tot, ja, aber welches Etikett würde ihr anhaften?

Dr. Daniele Ganser wird vielleicht in 50 Jahren - oder schon vorher - ebenfalls als Held gefeiert. Hollywood - falls es das noch gibt - wird vielleicht sein Leben verfilmen. Plötzlich haben ihn dann Leute noch persönlich gekannt, die vorher nicht mal seinen Namen haben buchstabieren können. Die Schweiz wird ihm vielleicht ein Ehrendenkmal errichten, in jeder Stadt würde es eine Ganserstrasse geben etc. etc. etc.

Für mich ist der Historiker und Friedensforscher ein mutiger Mann, der sich getraut, Fragen zu stellen, begründete Fragen, deren Antworten man uns nur zu gerne vorenthalten möchte. Es ist Teil seiner Arbeit, Zusammenhänge aufzuzeichnen und zwar alles andere als manipulativ, was man von den Massenmedien nicht wirklich behaupten kann. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, US-Imperialismus, Ressourcenkämpfe, Energiesysteme und Wirtschaftspolitik. Er wird deshalb wohl als gefährlich eingestuft und man möchte ihn auf dem Abstellgleis sehen. Ihn jedoch auf einen Verschwörungstheoretiker zu reduzieren, wie dies die Medien, allen voran Roger Schawinski tun, ist allein angesichts seines Curriculums eine bodenlose Frechheit und ehrlich gesagt auch ein wenig dumm.

Lieber Dr. Ganser, bitte weiter so …. ohne Maulkorb und hoffentlich auch künftig ohne Bodyguard. Gott beschütze Sie!

Donnerstag, 15. März 2018

#IQ, #BMI - was ist wirklich wichtig im Leben?

Relax - take it easy
Stephen Hawking ist gestorben. Er wurde wider Erwarten (seiner Ärzte) 76 Jahre alt! WoW!

Die Trauer vieler ist gross, vor allem um den Verlust von soooooo viel Intelligenz. Einige sagen gar im übertragenen Sinn: der Intelligenzpool der Menschheit wurde auf einen Schlag halbiert.

IQ resp. Intelligenz sind nicht alles, man sollte sie nicht überbewerten!

Was ich persönlich bei Hawking immer bewundert habe ist sein unglaublicher Mut, mit welchem er sein sicher nicht einfaches Schicksal angenommen und zudem auch noch das Beste daraus gemacht hat. Er hat sein Leben gelebt und keine Abkürzung genommen. Chapeau! Respekt!

Möge er in Frieden Ruhen! Und wer weiss, vielleicht ist er ja überrascht, dass er noch immer ist, nur viel freier und leichter!

Nun zum BMI: mit seiner Hilfe wird mir momentan bewusst - uuups: ich bewege mich am Rande eines Nervenzusammenbruches, vor allem aber an der Grenze vom Normal- zum Übergewicht. Muss ich dies jedoch wissen, um mich glücklicher zu fühlen. Nööööö.

Der BMI ist nicht alles, man sollte ihn nicht überbewerten!

Geschätzte 100 Jahre hatte ich morgens denselben Ablauf: Augen auf, nach dem Besuch der Toilette (seeehr wichtig!) Waage hervorklauben, draufstehen und…… mich in ein Gefühlschaos stürzen. 100 Gramm abgenommen (Juhuuuuu), 250 Gramm zugenommen (Scheisse), 1 Kilo zugenommen (Weltuntergang).

2011 habe ich dank Weight Watchers die Grenze zum Untergewicht geknackt. Fühlte sich nicht schlecht an, abgesehen davon, dass ich etwas nervöser war als auch schon. War ich jedoch glücklicher? Nööööö.

Muss ich aussehen wie Gisèle Bündchen? Da muss ich leider passen! Bei einer Körpergrösse von 1,8m soll sie um die 57 kg wiegen. Da hab ich beim einen zuviel und beim andern zuwenig drauf. Man rate, was-wo-wieviel!

Ich bin ich - Punkt. Die letzten zwei Tage habe ich auf den Gang zur Waage verzichtet (nicht ganz einfach, den Automatismus/Zwang zu umgehen) und gehe mit einem ausgesprochen guten Gefühl in den Tag. Dieser kleine Schritt hat offenbar nicht zuletzt mein Essverhalten nachhaltig verändert. Ich esse einfach, danach bin ich logischerweise satt und zufrieden und denke nicht mehr ans Essen, bis sich irgendwann dann vielleicht der Hunger meldet, meist nach geschätzten 4-5 Stunden, dann spüre ich ganz genau, was jetzt angesagt ist. Meist ist es keine Nulldiät.

Wie gesagt, seit meiner Pubertät habe ich mich täglich auf die Waage gestellt. Göttergatte Martin tut dies allenfalls, wenn ich ihn mal frage, ob er auch zugenommen hat, zum Beispiel nach einem opulenten Geburtstagsessen. Dabei kann es durchaus sein, dass sein Handy in der Hosentasche mitgewogen wird. Das geht für uns Frauen gar nicht: notfalls entfernen wir sogar die Kontaktlinsen, um ein Mikrogramm zu sparen.

Mit Normwerten ist es so eine Sache. Jeder Mensch ist ein Idividuum und will es eigentlich auch bleiben! Er hat seine individuellen Normwerte. So hat der eine einen höheren, der andere vielleicht einen eher zu tiefen Blutdruck. Das gilt auch für das Körpergewicht, den IQ, den EQ oder was auch immer. Glücklich bin ich nur dann, wenn ich "ich selber" sein kann, wenn ich mir endlich erlaube, halt beispielsweise nicht dem aktuellen Schönheitsideal zu entsprechen, und sowieso ändert sich das manchmal auch wieder. Ich erinnere an die Rubens-Figur und daran, dass Frau damals alles tat, um nicht zuviele Kalorien zu verbrennen (die berühmte Liegekur). In anderen Ländern ist die Rubensfigur überigend auch heute das "Non plus ultra", in Afrika beispielsweise.

Bevor wir jetzt auswandern: leben wir doch einfach unser Leben, und zwar so, dass wir uns wirklich wohl fühlen als Individuum resp. Unikat/Unikum, das wir nun mal sind. Wohl und vor allem glücklich, denn die wirklich wichtigen Dinge des Lebens lassen sich weder messen noch in Formeln und Statistiken pressen, aber sie machen unser Leben letztendlich lebenswert. Der Mensch ist mehr als ein paar Normalwerte! Auf Ihr Wohl!

Dienstag, 13. März 2018

#TheresaMay und #WW3?

Planung bei uns und anderswo
Hat sich die May von "höheren Mächten" einspannen lassen? Will sie als eine der Initiatorinnen von WW3 in die Geschichte eingehen? May-be! Das jedenfalls lassen ihre Drohungen in Richtung Russland vermuten und befürchten.

Eigentlich war diese Rolle wohl ursprünglich Killary Clinton zugesagt worden, aber eben: die Wähler in den USA haben nicht mitgespielt.

Dass es Ziel der US-amerikanischen Politik ist, einen Keil zumindest zwischen Russland und Deutschland zu treiben, ist längst bekannt. Eine europäische Supermacht wäre das letzte, das die USA brauchen könnte. Und Deutschland stellt sich neben Frankreich und der USA voll hinter die May, will man den Medienberichten glauben.

Sehr gut möglich, dass der Giftmord von Salisbury unter falscher Flagge lief (False Flag). Es ist ja heutzutage so einfach geworden, da die verschiedensten Fädenzieher des Politiker-Puppenspektakels mittlerweile eng zusammenarbeiten. Zuviele Interessen sind da im Spiel, allen voran diejenigen eines imperialistischen Amerika und seiner Schattenregierung.

Die Interessen des Volkes - der Völker selber - müssen einem höherstehenden Ziel geopfert werden, das war schon in WW1 und WW2 so. Was sind das für Interessen?

Politiker der alten Schule und deren Schulabgänger darf es einfach nicht mehr geben, sollte es hier auf Erden dereinst friedlicher werden. Die Verantwortungslosigkeit wird auf die Spitze getrieben.

Da ist auf der einen Seite das, was das Volk, die Menschen, die Bewohner dieses Planeten möchten und auf der anderen Seite das, was sich die Gierigsten der Gierigsten für uns ausgedacht haben. Planung hier und anderswo (s. oben) ist eine Darstellung solcher Vorgänge, die uns so allerdings zumindest noch ein Lächeln entlocken kann.

Man kann es drehen und wenden, wie man will - der Interessenskonflikt ist vorprogrammiert. Da hilft wohl nur noch hoffen und beten.

Werden uns statt erfreulicher Bilder von Kind Nummer 3 der Cambriges und der Hochzeit von Prinz Harry mit Meghan Markle urplötzlich Schreckensbilder um die Ohren sausen? Krieg in good old Europe? Ich hoffe es nicht! Sie?

Samstag, 3. März 2018

Phänomen #BrunoGröning und das Auslagern von Verantwortung

Heute erhalte ich Flyer betreffend Infoveranstaltungen resp. Dokumentarfilm-Vorführungen des Bruno-Gröning-Freundeskreises, und das gleich in zweifacher Ausführung - dies übrigens trotz "bitte keine Werbung"! Zwangsbeglückung?

Was mir dabei zu denken gibt ist nicht der Ansatz, dass Krankheiten geheilt werden können. Für mich ist dies eine logische Tatsache, welche am besten mit "Selbstheilung" umschrieben werden kann. So war ich in meiner Praxis oft Zeugin von Heilungen, die an ein Wunder grenzten.

Mir als Therapeutin ist jedoch klar: ich kann einzig und allein mich selber heilen. Andere Menschen kann ich auf ihrem Weg zur Selbstheilung aufgrund meiner Erfahrungen und speziellen Fähigkeiten allenfalls begleitend unterstützen. Auch ein Arzt kann mit seinen Ansätzen nur auf die Selbstheilung seines Patienten setzen, was nicht immer klappt, wie ich als ehemalige Arzthelferin mehrmals miterleben musste.

Bruno Gröning erregte in den 1950er-Jahren die Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit dank diverser, aussergewöhnlicher Heilerfolge. So pilgerten denn auch mehr und mehr Heilungsbedürftige zu diesem "Heiler", der wie gesagt eigentlich nur sich selbst heilen, aber andere bei ihrem Prozess offenbar wirksam unterstützen konnte.

Objekte, welche er berührt hatte, sollen angeblich dieselbe Heilkraft übertragen haben können, wie Gröning selber. So z.B. die von ihm auf Anfrage versandten Staniolkugeln, welche zeitweise sogar auf dem Schwarzmarkt gehandelt wurden.

Als er 1959 starb, muss das für die vielen von ihm Abhängigen furchtbar gewesen sein. Das Ende sozusagen. Einige gründeten daraufhin einen Freundeskreis, der noch heute, also 60 Jahre nach Grönings Tod, weiterbesteht und sogar international tätig ist. Gröning heilt angeblich posthum noch immer weltweit und mit Erfolg chronische Krankheiten, Drogenabhängigkeit, andere Suchterkrankungen und vieles mehr.

Eines hat er jedoch bisher nicht geschafft: die Menschen von Abhängigkeiten jeglicher Art, also auch von der Abhängigkeit von sogenannten "Heilern" zu heilen. Noch immer geben wir im Bereich Gesundheit die Verantwortung nur allzu gerne ab: an den Arzt, die Chemie ….. den Gesundtrommler …. schussendlich: den ersehnten "Heiler".

Übernehmen wir erst einmal die Verantwortung, werden wir aus unserem Innern geführt. Der Körper zum Beispiel gibt ganz klare Rückmeldungen, was JETZT gerade gut tut und sinnvoll ist. Das ist übrigens nicht jeden Tag dasselbe. Gerade wenn man z.B. über Bewegung geht, muss man genau zuhören und zuspüren. Der Heilungsprozess kann sich über Tage, Monate und Jahre hinziehen, je nachdem. Dabei werden wir durchaus auch zu Menschen geführt, welche uns mit den Methoden auf ihrer Palette unterstützen, seien deren Ansätze rein schulmedizinisch oder auch komplementär.

Wichtig dabei ist, dass die Verantwortung bei mir/uns bleibt, und dass sie auch bei schwereren Diagnosen bei mir/uns bleiben darf. Dass ich nicht in eine Mühle gerate, wo alles schnell gehen muss, wo Automatismen zu laufen beginnen, wo Angst ein Hauptberater ist, wo das direkte Mitbestimmen des Erkrankten einer wissenschaftlich anerkannten ToDo-Liste zum Opfer fällt.

Meine Überzeugung, dass etwas Bestimmtes mich heilen wird, und sei dies lediglich eine von jemandem berührte Staniolkugel, eine Engelkarte oder aber Gott höchstpersönlich, ist für den Heilprozess entscheidend. Man nennt dies übrigens Placebo-Effekt.

Dass das Gegenteil, der Nocebo-Effekt, ebenso wirksam ist, hat man seinerzeit während des 2. Weltkriegs an Gefangenen getestet und bewiesen (SHAME). Deshalb ist es nicht ratsam, seine Symptome bei Dr. Google einzugeben und sich danach als vermeintliches Opfer einer bestimmten Krankheit genau nach Krankheitsverlauf zu verhalten.

Also: weg von der Abhängigkeit - hinein in die Selbstverantwortung! Wenn nötig kopfüber!!!!