Freitag, 18. Mai 2018

#Tamynique - Outing als Karrierekick

Outing als Karrierekick đŸ€”
Tamynique, ein sogenanntes Kofferwort, zusammengesetzt aus Tamy und Dominique. Ein Trend aus Amerika: Brangelina schrieben praktisch Geschichte, wenn auch eine ohne Happy End.

Taminique, DAS Vorzeigepaar, wenn es um gleichgeschlechtliche Liebe geht!

Tamy Glauser war ohne das "Nique" wohl vor allem Mode-Insidern bekannt und zwar als androgynes Model. Sie kann sowohl als Frau als auch als Mann ĂŒber den Laufsteg gehen und trifft damit voll den Nerv der Zeit. Da mittlerweile Modeln auch fĂŒr zahlreiche MĂ€nner DER Traumberuf schlechthin ist, wĂ€re das eigentlich nicht nötig, aber Logik hat ihren Stammplatz wohl in einem anderen Business.

Dominique Rinderknecht wurde 2013 zur Miss Schweiz gekrönt - Punkt! Das ist jedoch auch schon ganze 5 Jahre her. Was sie nach ihrem Amtsjahr so alles getan hat, darĂŒber schweigt das Internet sich aus, und zwar bis zu jenem Moment, als sie und Tamy Ende 2016 per Videobotschaft ihre Liebe gross verkĂŒndeten ….. oder sollte es heissen: ihre grosse Liebe verkĂŒndeten.

Kann es heutzutage wirklich noch sein, dass ein solches Outing wie eine InitialzĂŒndung oder ein Brandbeschleuniger fĂŒr die Karriere wirkt (natĂŒrlich nicht in jeder Berufssparte!). Offensichtlich! Seither sind Tamynique nĂ€mlich aus den Medien nicht mehr wegzudenken, und das beinahe tĂ€glich.

Zum Beispiel die pinkig-klebrige Siroop-Kampagne samt passender Blick-Erschlagzeile "Sie kleben aneinander". Oder Knutschalarm bei "Aeschbacher" - ungefÀhrlich - und ebensolcher, noch kribbeliger und leicht provozierend in Dubai - brandgefÀhrlich, da HomosexualitÀt in Dubai verboten ist. Glanz & Gloria zeichnete das Paar im Januar mit einem Glory Kategorie "Love" aus, obwohl es da gerade mal sein erstes Beziehungsjahr hinter sich gebracht hat.

Heute Abend sind Tamynique nun auch noch bei Projer in der Arena zu Gast. Sie wollen daselbst fĂŒr die Homo-Ehe kĂ€mpfen. Nicht zum ersten Mal setzen sie sich fĂŒr die Anliegen der Lesben und Schwulen ein.

Ist HomosexualitĂ€t wirklich noch immer soooo ein Thema, dass sie fĂŒr in der Öffentlichkeit stehende "Betroffene" fast zu einem weiteren beruflichen Standbein werden kann. Warum interessieren wir uns so sehr fĂŒr die sexuelle Ausrichtung, wenn sie nicht der Norm entspricht. Kein Mensch sagt: "Herr Soundso ist Banker und dazu erst noch hetero".

Ob wir Heteros uns irgendwann fast entschuldigen mĂŒssen, weder lesbisch noch schwul noch transgender zu sein, sondern einfach nur stinknormal. Ob die sexuelle Ausrichtung nebst dem Herkunftskanton, der Muttersprache und dem Geschlecht kĂŒnftig bei der Vergabe eines interessanten Jobs auch noch eine Rolle spielen wird. Hmmmm…..

Was die tĂ€gliche Berichterstattung anbelangt, sind Taminique nicht als einzige omniprĂ€sent. Ich sage nur: Multitalent Christa Rigozzi oder Milo MoirĂ©, die Nacktsein fĂŒr sich zum Beruf erkoren hat. Warum ist das so?

Wir haben in der Schweiz keine Royals! LEIDER!! Kein Prinz Harry, der - ganz aktuell - seine Meghan zum Traualtar fĂŒhrt und dann in einer Kutsche durch die ganze Stadt fĂ€hrt, damit jeder ihm zujubeln und ein StĂŒck vom Glanz abbekommen kann.

Da muss natĂŒrlich die gesamte schweizer Cervelat-Prominenz in die Bresche springen, ob es uns passt oder nicht. Und eines ist klar, bei den meisten ist eh die Wurst der Star - nein nicht Conchita, die Cervelat natĂŒrlich, bei der versteht ein Schweizer keinen Spass. Vor 10 Jahren geriet unsere Nationalwurst arg in BedrĂ€ngnis. Es ging um ein EU-Importverbot fĂŒr brasilianische RinderdĂ€rme. Eine Schweiz ohne Cervelat konnte sich jedoch ausser den Vegetariern (vegan war damals noch nicht in) keiner vorstellen und so fand man in absoluter Rekordzeit eine fĂŒr alle Seiten befriedigende Lösung. Huch ….

PS: Wann gelangen wir endlich an den Punkt, an welchem wir nicht als Mann/Frau, nicht als hetero/homo, nicht als verfressen/magersĂŒchtig gesehen werden, sondern ganz einfach als Mensch? 

MENSCHENSKIND!!!!! 🙄

PS: wenn man einen einst bekannten Song ein wenig umschreiben könnte .... die Melodie ist doch eigentlich noch immer ganz frisch und fröhlich: "Taminique nique nique s'en allait tout simplement"

Dienstag, 15. Mai 2018

#DonaldTrump - Terminator der FriedensbemĂŒhungen im Nahen Osten?

Sharing - wie oben so untenđŸ˜±đŸ˜±
Oops - He did it again! Der unberechenbare Blondschopf mit der Sturmfrisur hat wieder einmal zugeschlagen. Diesmal wohl endgĂŒltig die TĂŒr zu so etwas wie friedlicher Koexistenz im Nahen Osten. Letztere wĂ€re jedoch essenziell fĂŒr eine StabilitĂ€t in der Region. Wir werden diese wohl auch in diesem Jahrhundert nicht mehr erleben, es sei denn, es geschieht ein Wunder.

Die US-Botschaft befindet sich ĂŒbrigens zwar neu in Jerusalem, aber nur teilweise. Ein Teil liegt im sogenannten Niemandsland, auf besetztem palĂ€stinensischem Territorium. Das allein ist eine Provokation, nicht nur fĂŒr die PalĂ€stinenser. "Da kommt einem das Kötzi hoch", hĂ€tte wohl ein sehr lieber Freund von mir dazu gesagt. Die zahlreichen Toten und Verletzten vom gestrigen Tag sprechen eine klare Sprache.

Wie es scheint, schert sich das Trumpeltier aus Washington einen Teufel drum, ob er ĂŒberhaupt das Recht hat, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen oder ob er damit nicht sogar Völkerrecht verletzt. Wahlversprechen ist fĂŒr ihn wohl Wahlversprechen, zumindest in diesem einen Fall!

Eines ist sicher: er giesst ordentlich Öl in ein bereits immenses Feuer und das kann zu einer gewaltigen Explosion fĂŒhren. Dem US-PrĂ€sidenten scheint dies egal zu sein, solange seine Fransen nicht angesengt werden. Überhaupt darf fĂŒr ihn wohl weltweit noch so gern ĂŒberall ein wenig Krieg stattfinden, solange sich die Kasse fĂŒllt und das Gemetzel nicht auf eigenem Territorium stattfindet. America first, wir erinnern uns ungern!

Warum haben die Amis nicht stattdessen die US-Botschaft von Bern zum Beispiel nach ZĂŒrich verlegt. Uns Bernern wĂ€re das mehr als nur genehm. Jahrzehntelang war die Botschaft in der NĂ€he des DĂ€hlhölzli, des Tierparks und der KaWeDe untergebracht. Die LebensqualitĂ€t war eine andere, obwohl die Anwohner lakonisch meinten, es sei zumindest sicher im Quartier. Jedenfalls war die Quartiersstrasse abgesperrt und wollte man mit dem Auto durchfahren, wurde sogar der Unterboden mit Spiegel kontrolliert. Heute sind solche Gitter ja sozusagen die Norm, vor allem rund um Botschaften von LĂ€ndern, deren Verhalten man durchaus als inakzeptabel bezeichnen könnte. Neu liegt die US-Botschaft an der Sulgeneckstrasse nahe der Kleinen Schanze. Hochgezogene Gitter und Sicherheitsvorkehrungen "verschönern" die Umgebung.

Von einer Frau, welche ihre Aufenthaltsgenehmigung fĂŒr die USA erneuern musste, habe ich eine absolut unglaubliche Geschichte gehört. Sie wollte/musste in die Botschaft rein, durfte aber ihre Handtasche inklusive Schirm nicht mit hineinnehmen. Sie musste also ihr HandgepĂ€ck gegen eine kleine GebĂŒhr in einer nahe gelegenen BĂ€ckerei abgeben. Die zusammengetragenen Unterlagen, welche sie fĂŒr die Genehmigung brauchte, waren in einem Couvert. Dieses musste sie im strömenden Regen vor den Augen der Wache öffnen, damit jeder sehen konnte, dass kein Sprengstoff drin war. Völlig durchnĂ€sst und mit "neuer" Frisur wurde sie dann endlich eingelassen. Nach dem Vorgang musste sie ihr HandgepĂ€ck wieder in der BĂ€ckerei abholen. Holy Moly, das ist wirklich nicht zu ĂŒbertreffen. Man stelle sich vor, Amerika wĂŒrde sich vom Völkerrecht und ĂŒberhaupt international gesehen anstĂ€ndig auffĂŒhren. Das ganze Brimborium wĂ€re nicht mehr nötig.

Eigentlich UNGLAUBLICH: am 29. November 1947 beschloss die UN-Generalversammlung die Teilung PalĂ€stinas in einen arabischen und jĂŒdischen Staat. Die RĂŒckkehr der Juden in das "Gelobte Land" war von langer Hand vorbereitet worden und wurde nicht zuletzt aufgrund der Vorkommnisse im WWII vorangetrieben. Man stelle sich mal vor, dieses "Gelobte Land" hĂ€tte sich zufĂ€llig da befunden, wo seit 1291 die Schweiz liegt. Man hĂ€tte das Gebiet willkĂŒrlich aufgeteilt zwischen, sagen wir mal: Helvetiern und Israelis. Da hĂ€tten weder die alten noch neuen Eidgenossen sich drĂŒber gefreut, und die SVP schon gar nicht.

Am eigenen Leib zu erfahren, wie das ist, wenn einem sein angestammtes Land weggenommen wird, die OlivenbĂ€ume gefĂ€llt werden, wenn einem die Grundlage fĂŒr sein Leben, wie man es bisher fĂŒhren konnte, entzogen wird, ist einfach nur schrecklich. Das Buch der palĂ€stinensischen Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser "Thymian und Steine" fĂŒhrt einem dies eindrĂŒcklich vor Augen - sozusagen unter die Haut. Ich kann dieses Buch nur wĂ€rmstens empfehlen.

Die USA, das Land der Donalds: Mc Donalds, Donald Duck und Donald Trump. Wer wird wohl der nĂ€chste sein? Grrrrr …. wie Grrrrusel!

Sonntag, 13. Mai 2018

#ESC 2018 - GebĂŒhrenzerstĂ€ubung von SRF ungebremst

Warum nicht wie die grosse Helene?
Die GebĂŒhrenzerstĂ€ubung auf SRF lĂ€uft auch nach dem Nein zu NoBillag weiter wie bisher. Nichts hat sich geĂ€ndert. Wir hatten die Chance, einen Schlusspunkt zu setzen, haben sie aber nicht genutzt.

Warum versucht die Schweiz Jahr fĂŒr Jahr mit verschiedensten Strategien, wenigstens einen Fuss ins Finale dieser Veranstaltung zu setzen? Geht es um spezielle VertrĂ€ge, die wir einhalten mĂŒssen, ĂŒber die wir nicht informiert sind?

Wie dem auch sei: in den meisten FĂ€llen klappt es nicht mit Finale. Sind wir dann doch mal dabei, heisst es mit Garantie: Switzerland Zero Points.

Warum kupfern wir nicht etwas bei der grossen Helene ab. Sie zeigt uns nĂ€mlich mit grosser RegelmĂ€ssigkeit, was die Massen lieben und wo der Knackpunkt liegt, sitzt, steht oder hĂ€ngt! Notfalls nĂ€mlich sogar hoch ĂŒber den Köpfen der Zuschauer, singend am Trapez.

Und wenn es schon nie klappt, warum um alles in der Welt hört man nicht auf die (lĂ€ngstens) Mehrheit der Leute, die seit Jahren einen Ausstieg aus diesem Zirkus fordern? Weder Ausstrahlungsrechte noch Teilnahme sind billig, vom ĂŒbrigen Brimborium mal abgesehen. Da ist Moderator Sven Epiney geradezu ein SchnĂ€ppchen.

Wer dem Spektakel weiterhin beiwohnen möchte, kann dies auf schĂ€tzungsweise 25 bis 50 weiteren TV-Sendern tun. Man wĂŒrde also niemandem etwas wegnehmen. Und die freiwerdenden Millionen könnten fĂŒr wirklich interessante kulturelle Projekte eingesetzt werden.

Der letzte Schweizer-Sieg am Eurovision Song Contest feiert ĂŒbrigens dieses Jahr 30jĂ€hriges JUBILÄUM. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Lassen wir also die Korken knallen.


Prösterchen

Sieger der Veranstaltung wurde ĂŒbrigens Israel, dies bereits zum vierten Mal. 2019 pilgern Teilnehmer und Fans also nach Jerusalem. Frage in die Runde: WO GENAU IN EUROPA LIEGT ISRAEL? Meine sĂ€mtlichen (klĂ€glichen) Geografiekenntnisse versagen hier.

Dienstag, 8. Mai 2018

#RoyaleHochzeit? #Meghan’s Makel hĂ€ufen sich

untADELig?
Okay, fĂŒr seine Familie kann man nichts. Sind die nicht ganz untADELig: kein Problem; man braucht sie ja nicht zu seiner Hochzeit zu bitten. Hmmmm ….

Wie es so ist, wenn man lange genug grĂ€bt: es kommt bei jedem und jeder etwas zum Vorschein. Seien wir doch mal ehrlich: mehr oder weniger freizĂŒgige Szenen im Fernsehen locken heute keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Und Meghan wusste damals ja noch nicht, welcher ihrer TrĂ€ume sich tatsĂ€chlich einmal verwirklichen wĂŒrde. But "Suits" doesn’t suit, zumindest nicht zu den Royals.

Soeben entnehme ich frisch ab Presse, dass Meghan nicht nur einmal, sondern sogar schon zweimal ihr Ja-Wort vergeben haben soll. Mit Harry wĂŒrde es also Meghan’s dritte Ehe sein. Vor Trevor Engelson sei sie mit einem Ex-Studienkollegen verheiratet gewesen sein, so der "National Enquirer". Diese Ehe wurde annulliert.

Zwei Ex-EhemĂ€nner also, zuviel fĂŒr Harry’s Verdauungssystem? Ist das der Grund, warum die Flitterwochen auf unbekannte Zeit verschoben wurden? Hmmmm ….

In einem privaten Schreiben an Harry, das sinnigerweise veröffentlicht wurde, warnt der Halbbruder von Meghan den royalen Spross vor dem grossen Schritt. Er solle die ganze Hochzeit abblasen, meint er. "Es ist nicht zu spĂ€t" …. beginnt der Brief! Hmmmm ….

Meghan wirkt auch auf mich eher berechnend und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie sich ihren Lieblingsfilm "Plötzlich Prinzessin" zum Vorbild genommen und es wohl gezielt darauf angelegt hat, unter die Windsor-Haube zu kommen. Angeblich habe sie ja beim ersten Date nichts oder nicht viel ĂŒber den Prinzen gewusst. Ihre einst BFF Ninaki Priddy behauptet jedoch genau das Gegenteil. 1996 hĂ€tten sie und Meghan bei einem gemeinsamen Urlaub sogar zusammen den Buckingham Palast besucht. Also doch alles geplant?

Und nun sollen trotz all den GerĂŒchten und Negativ-Schlagzeilen am 19. Mai die Hochzeitsglocken lĂ€uten? Noch werden Wetten entgegengenommen.

Eines ist sicher: Meghan hat nicht das Format einer Diana und auch nicht dasjenige ihrer vermutlich kĂŒnftigen SchwĂ€gerin Kate. Die spiel(t)en in einer ganz anderen Liga! Dank Kate haben die englischen Royals wieder an Zustimmung gewonnen. Das könnte sich womöglich ganz schnell Ă€ndern.

Übrigens: Nach dem gemeinsamen illegalen Angriff von Grossbritannien, Frankreich und den USA auf Syrien am 14.4.2018 könnte sich bei so einem Monsteranlass ein echtes Sicherheitsproblem ergeben. Das gibt einem schon zu denken! Hmmmm ….

Sonntag, 29. April 2018

#Let’sDance: 2006 - 2018

Let's Dance .... geht eigentlich um Tanzen
Ich liiiiiiebe Tanzen und halte deshalb Let’s Dance seit 2006 die Treue. Die Sendung hat sich jedoch im Laufe der Zeit dermassen verĂ€ndert, dass ich mein Verhalten entsprechend anpassen musste.

Meines Erachtens steht eine Sendezeit von ganzen 3 Stunden fĂŒr - wie gestern - 9 TĂ€nze Ă  2 Minuten einfach in keinem VerhĂ€ltnis. Klar, davor kommt meist noch ein Eröffnungstanz von ebenfalls 2 Minuten. Alles in allem sind dies knapp 20 Minuten Tanzen, der Rest ist Moderations-Blabla, Jury-GeplĂ€nkel und Werbung, Werbung, Werbung.

Genau genommen ist Let’s Dance mittlerweile zur Werbesendung verkommen, unterbrochen durch die oben erwĂ€hnten Unterhaltungssequenzen. Normal werden immer 2 TĂ€nze gezeigt, gefolgt von 15 Minuten Werbung. Das hĂ€ltst Du im Kopf nicht aus.

NatĂŒrlich gibt es Möglichkeiten, die Werbepausen sinnvoll zu gestalten (Hausarbeit, Memoiren schreiben, Freunde anrufen etc.) oder auch gĂ€nzlich zu umgehen. Das geht ganz einfach. Man googlet nach der Sendung nachts mal kurz, wer raus ist, so hat man erst einmal seine Neugier gestillt. Am nĂ€chsten Tag schaut man sich die TĂ€nze in aller Ruhe online an und switcht beim Video, das Gelabber der Jury umgehend, direkt zu der Punktevergabe. Eine super Möglichkeit haben Leute mit einer Replay- oder Aufnahmefunktion, wie ich sie seit ein paar Tagen geniesse. Sie schauen die ganze Sendung am Folgetag und ĂŒberspringen alles Unnötige, Nervende. Die 3 Stunden reduzieren sich so auf 30 Minuten!

Nerven tun ĂŒbrigens auch die vielen verletzenden Kommentare auf der Let's Dance Seite auf Facebook. Es ist einfach unglaublich, wie sich Leute im Web benehmen. So wird zum Beispiel momentan Judith Williams in einer Weise herabgemacht, die einem richtig weh tut. Meist sind es ĂŒbrigens Frauen, und das Wort "stutenbissig" drĂ€ngt sich auf. MĂŒssen Frauen erfolgreiche Geschlechtsgenossinnen dermassen runtermachen? Ist wohl in den Genen drin und lĂ€uft unter dem Überbegriff: NEID. Auch Neumoderatorin Victoria Swarowski bekommt ihr (nicht vorhandenes) Fett weg. Nachdem man Sylvie Meis 7 lange Jahre auf den Mars gewĂŒnscht und gedisst hat mit SĂ€tzen wie "schickt die KĂ€setussi nach Holland zurĂŒck", wĂŒnscht man sie sich jetzt plötzlich zurĂŒck, als wĂ€re sie DIE Traummoderatorin schlechthin. Logik geht irgendwie anders.

Was die Jury anbelangt, fĂ€llt mir spontan das Wort "Kindergarten" ein. Wie sich Jorge, Motsi und Llambi benehmen, ist weder lustig noch unterhaltsam. Wenn dann Herr Hartwich noch Pausenclown spielt, dann ist KĂŒhlschrank angesagt! Nervennahrung oder Nervenklinik, da fĂ€llt die Wahl doch leicht.

Am Schluss einer jeden Sendung muss jeweils ein Paar die Show verlassen. Und man kann eine Bank drauf wetten, dass es nicht das schlechteste, unbegabteste ist. Im Gegenteil, oft ist es sogar eines aus dem oberen Drittel, bei dem Promi und Profi nicht ĂŒber eine so riesige Fanbase verfĂŒgen. Gestern hat Charlotte ihrem Namen entsprechend WĂŒrdig vom Tanzparkett Abschied genommen. Diejenigen, welche von der Jury und ĂŒbrigens auch von mir auf den letzten Platz gesetzt worden sind, dĂŒrfen weitertanzen.

Leute, Let’s Dance: EIGENTLICH ginge es ums TANZEN!!!! Eigentlich! Gute Nacht!